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jazz-zeitung
critics choice 9/2003
Wolfgang Platzeck, WAZ
"Auf der Suche nach neuen Klangfarben stößt der brillante Schlagzeuger und Tüftler in melodisch-rhythmische Bereiche vor, in denen die Grenzen zwischen Jazz, Ethno und neuer elektronischer Musik vollends aufgehoben sind."
drums & percussion, Ausgabe Nov./Dez. 2003
"Christoph Haberer gehört seit Jahren zu den beständigsten und kreativeren Musikern der deutschen Jazz-Szenerie. Ob in einem Band-Kontext oder wie jetzt solo, immer bietet er gute Musik, die nie leicht zu hören ist, aber durchweg inspirierend erscheint. Sein neuestes Album "and what about...time?" hat er im Alleingang eingespielt und bedient sich dabei der modernen Elektronik. Alle Kompositionen stammen aus seiner Feder und wurden am Computer bzw. mit Elektronik-Percussion, Synthesizer und viel Programmierarbeit umgesetzt. Herausgekommen ist dabei eine durchaus meditative Form elektronischer Musik, perkussiv, mit abwechslungsreichen Grooves und großartigen Sounds. Das Ganze bietet Haberer auch live an, und ein solches Konzert sollte man sich nicht entgehen lassen."
Westdeutsche Allgemeine Zeitung,
15. 05. 2003
"...Für das Projekt benutzte der Rhythmiker zwar ausschließlich elektronische Hilfsmittel, trotzdem klingt das Album organisch gewachsen und lebhaft...Dass Haberer stringente Strukturen schätzt, diese jedoch mit hintersinnigem Humor bereichert, zeigt ein Werk wie Fibononacci´s polytime , das auf den Zahlenreihen des italienischen Mathematikers aufbaut. Seine große Stärke liegt jedoch darin, die Melodik von Rhythmen herauszuarbeiten, so wie es ihm bei der Komposition danza del tempo gelingt. Wie vielfältig und zeitgemäß die Einflüsse sind, zeigt auch die Komposition electric archaic loops , bei der Haberer modernste Drum´n´Bass- und House-Ästhetik mit spannenden Breaks und Kontrapunkten durchsetzt."
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Kölner Stadtanzeiger, 24.05.1994
MusikTriennale Köln, "Trommelnacht" in der Philharmonie:
"Christoph Haberer begnügte sich nicht wie die anderen mit elektronischen Ausweitungen und Echoeffekten; er entwickelte die elektronischen Klänge zum heimlichen Partner, mit dem er auf Trommeln, Becken, Blechbüchsen, Xylophon in Dialog tritt. Kompositorisch war sein Set am weitesten durchgeformt."
Berlingske Tidende, 22.04.1997
Jazzhouse Copenhagen:
"Langt mere konkret musik blev der budt på efter pausen, da den tyske slagtøjspiller Christoph Haberer intog scenen og leverede sit verdensmusikalske, men også meget centraleuropæiske program >pulse<. På et imponerende opbud af både europæisk
og etnisk slagtøj spillede han intense, udfarende og rytmiske soli, som havde >fast grund under fødderne< i form af diverse præ-programmerede elektroniske tonerækker og klange."
Boston Rock, Juli 1991
Stadtgarten Tour USA, Boston:
"Christoph Haberer plays drums, a fairly sizeable kit with a dozen cymbals and bells and a MIDI percussion controller to either side. Initially he played the electronic sounds directly from the pads, almost as a dialogue between the different patches in the left hand and right hand pads, with the natural drums intervening very clever stuff…Gradually the sequences got longer and relegated themselves to the background, but the drumming remained musical, little cascades of tuned percussion and surprising paradiddles.”
Frankfurter Rundschau, Mai 1990
12. Kölner Jazzhaus-Festival:
"Der Schlagzeuger Christoph Haberer...stellte ein Perkussions-Solo-Konzept vor, in dem midi-pads und digital drums neben einer vielfältig zusammengestellten Schlagwerk-Ausrüstung bearbeitet werden. Die elektronisch erzeugten melodischen und harmonischen Anteile sind den rhythmischen Parametern jedoch untergeordnet und haben daher nur den Stellenwert von klanglichen Varianten des Rhythmischen, so daß ein Mikrokosmos von reich nuancierter, unerhört komplexer und polyrhythmischer Schlagwerk-Arbeit entsteht, wie man ihn bisher wohl noch nirgends hören konnte."
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